Digitale Reife messen
Der Auftrag des DigitalRadars ist die Evaluierung des digitalen Reifegrads der Krankenhäuser gemäß § 14b KHG. Das Reifegradmodell „DigitalRadar Krankenhaus“ ermöglicht eine standardisierte und umfassende Bewertung des Digitalisierungsstands – basierend auf einer strukturierten Erhebung bzw. Selbsteinschätzung der teilnehmenden Krankenhäuser.
© National Cancer InstituteAuftrag seitens des Gesetzgebers
Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) investieren Bund und Länder bis zu 4,3 Mrd. Euro in die digitale Infrastruktur der Krankenhäuser. Begleitend sieht das Gesetz eine Analyse und Bewertung des Digitalisierungsstands deutscher Krankenhäuser sowie der Effekte des Zukunftsfonds auf den Digitalisierungsgrad, die Versorgung von Patient:innen und die regionalen Versorgungsstrukturen vor.
Im Rahmen einer Ausschreibung hat das Bundesministerium für Gesundheit das Konsortium DigitalRadar mit dieser Evaluation beauftragt. Projektpartner sind HIMSS Europe, inav – Institut für angewandte Versorgungsforschung und Lohfert & Lohfert unterstützt durch RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und die Universität St. Gallen.
Projektziele
Es werden sowohl technische Systeme als auch deren prozessuales Zusammenspiel im Krankenhausbetrieb evaluiert. Ziel des DigitalRadars ist es, den Stand der Digitalisierung in deutschen Kliniken systematisch, vergleichbar und faktenbasiert zu erfassen sowie die Effekte des Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) zu betrachten. Alle durch den KHZF geförderten Gesundheitseinrichtungen sind zur Teilnahme verpflichtet.
Hilfreiche externe Links
- Webseite des Bundesministerium für Gesundheit (externer Link) zum Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Gesetz für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser (Krankenhauszukunftsgesetz – KHZG) (externer Link)
- Webseite zum Krankenhauszukunftsfonds des Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS)
Das Projekt wird finanziert von der Europäischen Union durch das Programm NextGenerationEU.